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Lustiges Piraten-Online-Spiel

Von den Machern von IchBinPirat.de.

Interessant für kleine und große Kinder unter den Piraten.

Nicht mein Geschmack, aber sicherlich ein sinnvolle Einsatzmöglichkeit für Stopp-Schilder :)

Wenn einer zu viel Zeit hat oder an Guttenberg oder Zensursula seine Frust abreagieren will, dann soll er sich das anschauen. Lustig ist es auf jeden Fall:

www.stoppit.de

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Von der Leyen lässt Pädokriminelle in Kirchen und Schulen gewähren

Heute habe ich es mir erlaubt, über Abgeordnetenwatch.de einige Fragen an die Frau Ministerin Ursula von der Leyen zu stellen:

Sehr geehrte Frau Von der Leyen,

mit Ihrem ZugangsErschwernisGesetz behaupten Sie gegen pädophile oder zufällige Konsumenten der Dokumentationen des Kindermissbrauchs vorzugehen, damit diese nicht kriminell werden. Doch die meisten Fälle des Kindermissbrauchs finden im schulischen und kirchlichen Umfeld statt. Dort ist auch die Gefährdung am höchsten, weil sich dort die meisten potenziellen Opfer befinden. Die meisten Kirchen und viele Schulen unterhalten eigene Netzwerke und eigene Internetzugänge, greifen also auf Internet NICHT über die großen Provider die laut Gesetz Seiten sperren. Diese “Brutstätten für Pädophile” sind also von den Internet-Sperren ausgenommen.

Meine 3 Fragen:

1. Können Sie mir erklären, wieso Sie ausgerechnet die Bereiche mit der nachweisbar höchsten Konzentration von Pädokriminellen und der höchsten Gefährdung im Hinblick auf Kindermissbrauch von den Internet-Sperren ausgenommen haben und in Ihrem Kampf gegen Kinderpornographie gewähren lassen? Liegt das daran dass Sperrung der Kirchen nicht mit Christlich-Demokratisch vereinbar war, oder wollten Sie keine mächtigen Gegner, wie den Papst, am Hals haben?

Sie betonen immer wieder, dass das Gesetz nur “auf Zeit” abgesegnet wurde, nach zwei Jahren evaluiert und nur wenn erfolgreich verlängert wird. Leider haben Sie es “versäumt” Kriterien für “den Erfolg” zu definieren. Daher frage ich Sie ganz direkt:

2. Wenn wir nach 2 Jarhen eine Abnahme der Kriminalität im Bereich der Beschaffung von Kinerpornograpfie beobachten, im gleichen Masse wie 2008 und 2009 zu beobachten ist, werden Sie das als die Fortsetzung des Trends sehen und das Gesetz als wirkungslos abschaffen oder werden Sie den eingeschlagenen Weg als richtig ansehen und eine Ausweitung des Gesetzes fordern?

3. Wenn wir eine Zunahme oder gleich bleibende Kriminalität beobachten, werden Sie dann die Abschaffung dieses Gesetzes als wirkungslos oder kontraproduktiv fordern oder werden Sie eine Verschärfung dieses Gesetzes verlangen?

MfG, Alexander Double

Mal schauen, ob die Fragen zugelassen werden. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Update 20.8.2009: Die Fragen wurden nicht angenommen. Ich habe es nun ein bisschen entschärft und ein Freund reicht es ein.

Ein Detail verrät die Zensur-Absicht

Die Initiatorin und die größte Verfechterin des Zuganserschwernisgesetzes die Familienministerin Ursula von der Leyen wird nicht müde zu betonen, dass es sich bei diesem Gesetz um keine Zensur handele. Doch ein bisher nicht beachtetes Detail des Gesetzes verrät die wahren Absichten der Initiatoren.

Als Hauptgrund für die Notwendigkeit der Sperrung von Internetseiten wird das Argument ins Feld gezogen, dass es Länder gebe in denen Kinderpornographie nicht geächtet werde und deswegen die Löschung der abscheulichen Inhalte auf den Servern in diesen Ländern nicht möglich sei.

Auch in der umstrittenen Rede in Sulzbach, von der ich berichtet habe, hat die Ministerin dieses Argument gebracht. Dort heißt es:

Der zweite Schritt muss natürlich sein, diese Bilder da löschen wo die Quelle ist, wo der Server ist. Aber weltweit stehn die zum Teil in Ländern, die Kinderpornographie nicht ächten. Da können sie von Deutschland nicht hineinregieren, sie können nicht die Weltpolizei da spielen. Und deshalb ist der dritte Schritt, ganz klar zu sagen dann sperren wir hier von Deutschland aus den Zugang zu diesen Bildern…

Leider konnte die Ministerin bisher kein solches Land benennen. Der Versuch Indien als gutes Beispiel zu statuieren wurde als Lüge entlarvt und von der indischen Botschaft scharf kritisiert.

Doch ein anderes bisher nicht beachtetes Detail des Zugangserschwernisgesetzes verrät, dass es den Verfassern des Gesetzes sehr wohl um Zensur von Deutschen Inhalten geht. Wenn es nämlich so wäre, dass wir den Zugriff auf Server im Ausland aus Deutschland aus sperren müssen, weil es dort (teilweise) die Inhalte nicht geächtet und somit nicht löschbar sind, wieso steht im Gesetz nichts davon, dass nur Zugang zu ausländischen Servern erschwert werden darf? Wieso können und werden mit diesem Gesetz ganz selbstverständlich deutsche Server gesperrt, wo es doch ohne weiteres möglich ist auf diesen Servern Kinderpornografie zu löschen? Wieso steht es im Gesetz nicht, dass Provider keine Sperren für deutsche Server auf der Liste der BKA umsetzen müssen, sollten sich dort solche Einträge befinden, stattdessen werden dort Strafgelder für derartigen zivilen Ungehorsam definiert?

Und genau dieses Detail verrät die wahren Absichten des Gesetzgebers: Es geht hier um Errichtung einer Zensur-Infrastruktur, die es der Regierung ermöglicht, unliebsame Websites in Deutschland per einfachen Listeneintrag zu zensieren.

Demagogiestunde der Ursula von der Leyen

Haben Sie sich schon immer darüber gewundert:
“Konnte denn damals, vor 70 Jahren, keiner aufstehen und die Leute darauf hinweisen, wie sie manipuliert werden?”

Dann haben Sie hier ein aktuelles Beispiel wie das funktioniert. Eine Rede, die Familienministerin Ursula von der Leyen am Montag, den 17.8.2009 in Sulzbach vor CDU-Publikum gehalten hat.

Diese Rede wird in die deutsche Geschichte eingehen, zusammen mit den großen Demagogen aus den 30ger und 40ger Jahren des 20. Jahrhunderts. Der Wiedererkennungswert beurteilen Sie selber, diesmal in Farbe:

Ich muss zugeben: Würde ich die Fakten rund um das Thema nicht kennen, und nicht wissen, dass die hier dargebotenen Lügen, Halbwahrheiten, Behauptungen, Zahlen und Übertreibungen nicht schon wiederholt blossgestellt wurden, würde ich der Ministerin absolut glauben.

Und hier noch das Transkript an alle die es nicht bis Ende ertragen (Danke an Rowhin):

[...]ernst und an bestimmten Stellen brauchen sie eine durchsetzungsfähige Regierung und sie müssen handeln. Noch mehr habe ich den Schlingerkurs der Linken miterlebt beim Thema Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet. Meine Damen und Herren, dieses Thema ist das Grauen. Wenn ich von Kinderpornographie im Internet spreche, spreche ich nicht davon, dass nackte Kinder posieren, das ist schlimm genug. Ich spreche davon, dass Kinder vor laufender Kamera vergewaltigt werden, dass diese Filme und diese Bilder ins Netz gestellt werden. 80% der Kinder sind jünger als 10 Jahre, 30% der Kinder sind jünger als drei Jahre. Unicef sagt, jeden Tag werden weltweit 200 neue Bilder ins Netz gestellt, die das Grauen erzählen das diesen Kindern passiert. Warum? Weil es leider einen Nachfragemarkt gibt, insbesondere in den reichen Ländern, die diese Angebote im Internet suchen und für 50 Euro oder 90 Euro sich Zugang dazu verschaffen. Der Weg führt übers Internet weil sie diese Bilder bisher vollkommen frei in Deutschland anklicken können. Jeder der halbwegs beinander ist, muss doch sagen “Himmel noch mal, macht dem ein Ende!” Und das ist berechtigt, Politik das zu sagen.

Natürlich muss es heißen, weltweit die Täter stellen. Das is richtig, das ist Polizeiarbeit die muss auch gemacht werden. Es ist eine unglaubliche Sisyphosarbeit wenn sie weltweit die Täter suchen müssen. Der zweite Schritt muss natürlich sein, diese Bilder da löschen wo die Quelle ist, wo der Server ist. Aber weltweit stehn die zum Teil in Ländern, die Kinderpornographie nicht ächten. Da können sie von Deutschland nicht hineinregieren, sie können nicht die Weltpolizei da spielen. Und deshalb ist der dritte Schritt, ganz klar zu sagen dann sperren wir hier von Deutschland aus den Zugang zu diesen Bildern, auf dem Weg den man ins Internet nimmt zu diesen Bildern wird eine Sperre eingebaut auch um als Land deutlich zu machen: wir ächten das, wir tolerieren das nicht, das ist nicht ein Kavaliersdelikt was man mal so nebenbei machen kann.

Und meine Damen und Herren, was mir da begegnet ist, das schlägt dem Fass den Boden aus. Erst hieß es “technisch unmöglich”. Ich will ihnen mal was sagen, seit einigen Jahren machen dieses Schweden, Finnland, Dänemark, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, die Schweiz, übrigens Länder wo die Meinungsfreiheit eine ganz hohe Bedeutung hat. Auch Italien schafft das, Himmel noch mal, dann sollten wir doch hier in Deutschland in der Lage sein das zu schaffen. Und da sag ich den Linken ganz deutlich, ihr traut diesem Land nicht zu, wir sollten in der Lage sein hier deutlich auch Zeichen zu setzen, dass wir diese Sperren können. *Beifall*

Dann aber meine Damen und Herren, dann wurde es eine Stufe schlimmer. Dann hieß es verfassungsrechtlich bedenklich wegen der Informationsfreiheit. Meine Damen und Herren, wir sollten nicht den Eindruck vermitteln, unsere Verfassung würde die Verbreitung der Vergewaltigung von Kindern Schutz geben. Das ist absurd. Massenkommunikation ist wichtig, ja. Aber es kann ja wohl nicht so weit gehen,d ass man dafür weil man die Massenkommunikation so hoch stellt, die Würde und den Schutz seines Kindes hintenanstellt und sagt dies ist nachrangig. Und dann hab ich, weil die Linken auf Tauchkurs gegangen sind, zunächst einmal alleine mit den Anbietern von Internetzugängen, das sind ganz normale Telefongesellschaften, wie die Telekom, Vodafone, Arcor und so weiter, Verträge gemacht. Mein Kabinettskollege Karl Theodor zu Guttenberg hat ruckzuck ein Gesetz auf den Weg gebracht, das deutlich macht wir sperren von Deutschland aus weil wir eine ganz klare Haltung auch dazu haben, diese schrecklichen Bilder, den Zugang zu diesen schrecklichen Bildern.

Und dann kam das Tollste. Dann war da der Chaos-Computer-Club und die Piratenpartei die plötzlich schrien “Das ist Zensur!”. Meine Damen und Herren, Kinderpornographie im Internet anzuschauen ist Kindesmissbrauch, und ich rufe all denjenigen zu, die in diesem Zusammenhang von Zensur im Internet sprechen, das Internet ist kein rechtsfreier Raum und das Recht gilt online genauso wie offline. Was wir niemals in einer Zeitung hinnehmen würden, nehmen wir online genauso wenig hin. *Beifall*

Meine Damen und Herren, hier ist der Schlüsselbegriff, auch wenn es ungemütlich wird, Verantwortung. Wir werden eines Tages nicht nur gefragt nach dem, was wir getan haben, sondern auch nach dem, was wir vielleicht nicht getan haben, wo wir gekniffen haben, wo wir uns geduckt haben, nur weils anstrengend wird. Hier muss man dann auch Farbe bekennen, hier muss man dann auch Stürme durchstehen. Antoine de Saint-Exupéry, der Vater, der Autor des Kleinen Prinzen hat es eigentlich wunderschön auf den Punkt gebracht, er hat gesagt: “Mensch sein heißt verantwortlich sein”. Genau das ist es, Mensch sein heißt verantwortlich sein. Wir haben in den vergangenen vier Jahren genau diese Fragen uns immer stellen müssen, grade als Bundesregierung in einer Zeit wo wir am Anfang auf gutem Weg gewesen sind. Wir haben einen Haushaltsplan gehabt, wär die Wirtschaftskrise nicht gekommen, ich weiß, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, dann hätten wir 2011 einen ausgeglichenen Haushalt und wären ohne neue Verschuldung vorangekommen. Dann kam die Krise, die uns nicht nur diese Regierung [...]

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